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SUMMARY:Anne Frank … und die Mädchen von Zimmer 28 | Theresienstadt
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DESCRIPTION:Die musikalische Lesung von Katrin Saegner wird am Freitag\, d
 en 27. März 2026 um 17:00 Uhr in der Kirche der Jugend eli.ja in Saarbrü
 cken bereits zum zweiten Mal aufgeführt. Gestaltet wird die Darbietung vo
 n Jugendlichen aus dem Chor „JungeStimmmen“ unter der Leitung von Katr
 in Saegner (Piano) in Begleitung von Raphael Luig an der Bratsche. Was ver
 bindet Anne Frank und die Mädchen von Zimmer 28 in Theresienstadt … au
 ßer\, dass sie etwa gleichen Alters\, weiblichen Geschlechts\, jüdischen
  Glaubens … nicht arischer Herkunft waren? Außer dem gemeinsamen Schick
 sal\, verfolgt\, ausgegrenzt\, verfrachtet … am Ende getötet zu werden?
  Gemeinsam waren ihnen auch ihre Fragen nach dem Leben\, nach dem Sinn\, n
 ach der Hoffnung … auch nach den ganz alltäglichen Dingen des Zusammenl
 ebens … festgehalten in Tagebüchern\, Briefen\, Gedichten … Im Zimmer
  28 des Gebäudes L410 lebten zwischen 1942 und 1944 etwa fünfzig Mädche
 n im Alter von 12 bis 14 Jahren auf engstem Raum zusammen. L410 – Längs
 straße 4 Nr.10 – war die Bezeichnung für das Mädchenheim am Hauptplat
 z des Ghettos Theresienstadt. Immer wieder mussten Mädchen aus ihren Reih
 en zum gefürchteten Transport nach Osten in die Vernichtungslager antrete
 n. Den Platz der deportierten Mädchen nahmen neue ein\, bis auch sie dass
 elbe Schicksal traf. Die Deportationen nach Auschwitz und in andere Vernic
 htungslager zerrissen immer wieder aufs Neue die Gemeinschaft … die ents
 tandenen Freundschaften. Dem Schicksal dieser Mädchen ist die Berliner Au
 torin Hannelore Brenner nachgegangen\; entstanden ist das Buch „Die Mäd
 chen von Zimmer 28. Freundschaft\, Hoffnung und Überleben in Theresiensta
 dt“: … eine Sammlung von Erinnerungen\, Briefen\, Tagebucheinträgen 
 …\, die in einzigartiger Weise „Authentizität und Objektivität atmet
 “. „Die Mädchen von Zimmer 28“\, das im vergangenen Jahr in einer N
 eufassung erschien\, ist nicht nur ein Buch\, sondern auch das Grundelemen
 t des jüdisch-deutschen Room 28 Erinnerungs- und Bildungsprojekts\, mitge
 tragen vom Verein Room 28 e.V. Helga Kinsky\, geb. Pollak ist eines der M
 ädchen von Zimmer 28. Sie überlebte das Ghetto Theresienstadt. Ihr Tageb
 uch aus den Jahren 1943 bis 1944 wurde 2014 unter dem Titel „Mein Theres
 ienstädter Tagebauch 1943 – 1944“ veröffentlicht. Für Hannelore Bre
 nner spielten diese Aufzeichnungen bereits in ihrem Buch „Die Mädchen v
 on Zimmer 28“ aus dem Jahr 2004 eine wichtige Rolle. Katrin Saegner ziti
 ert in ihrer musikalischen Lesung Passagen aus dem Tagebuch von Helga Poll
 ak und stellt ihnen Auszüge aus dem Tagebuch der Anne Frank gegenüber. 
 „Anne Frank … und die Mädchen von Zimmer 28 | Theresienstadt“ läss
 t so den Eindruck einer Verwandtschaft zweier Menschen entstehen\, die sic
 h nie begegnet sind\, sich nie kennengelernt haben – und sich doch so ä
 hnlich sind: in der Ernsthaftigkeit sich selbst und anderen gegenüber\, i
 m Tiefgang ihrer Gedanken … und in ihrer Sehnsucht nach dem Leben … na
 ch dem Leben in Freiheit.
LOCATION:eli.ja - Kirche der Jugend Saarbrücken\, Hellwigstr. 15\, 66121 
 Saarbrücken\, Deutschland
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